Chemieunfall | Callinstraße



tl_files/Allgemein/icons/uhr.png Einsatzdaten

Alarmzeit:

07.03.2014 um 17 Uhr

Einsatzort:

Callinstraße

Ortszusatz:

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LF 16/12

ErkKw

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HAZ

NeuePresse

Gefahrguteinsatz in der Leibniz Universität

07.03.2013 - Bei einem wissenschaftlichen Versuch in einem Labor der Leibniz Universität Hannover sind am frühen Abend geringe Mengen Schwefeldioxid freigeworden. Fünf Studenten erlitten leichte Atemwegsreizungen.



Um 17:26 Uhr meldete ein UNI-Mitarbeiter der Regionsleitstelle Hannover, dass bei einem Versuch das entstandene Schwefeldioxid vermutlich freigeworden und in einen Abfluss gelangt sei. Fünf Studenten sollten über Atemnot klagen. Sofort wurden zwei Löschzüge, der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr sowie vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und verschiedene Sonderfahrzeuge der ABC-Gefahrenabwehr zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem Labor des Institutes für anorganische Chemie in der Callinstraße bei einem kleineren Versuch zu einem geringen Austritt von Schwefeldioxid gekommen war. Das Labor war mittlerweile geräumt und fünf Studenten mit Atemnot wurden vor Ort notärztlich versorgt und anschließend vorsorglich zur Kontrolle in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Versuchsteilnehmer machten gegenüber der Feuerwehr Angaben, dass die ätzende Substanz in einen Ausguss gelangt sei. Als Erstmaßnahme wurde durch die UNI-Mitarbeiter Natronlauge in den Ausguss geschüttet, um die Säure zu neutralisieren. ABC-Spezialkräfte der Feuerwehr durchsuchten daraufhin den Laborbereich und führten Messungen durch. Es konnten keine gefährlichen Stoffe mehr nachgewiesen werden. Der Laborbereich wurde anschließend gelüftet. Ein Sachschaden war nicht entstanden.

Die Feuerwehr war vorübergehend mit über 130 Einsatzkräften vor Ort, hierunter waren insbesondere Spezialkräfte für die Dekontamination von Personen und Gerätschaften sowie für Mess- und Spüraufgaben und Rettungsdienstpersonal.


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